Bürgerveranstaltung

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Die Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation möchte mit einer Bürger*innenbefragung ausloten, wie weitreichend seitens der Bevölkerung die Zustimmung zu angewandten Drohnenprojekten ist.  Zusätzlich sind Informationsveranstaltungen geplant, zu denen die Bürger*innen herzlichst eingeladen sind teilzunehmen, um mehr über Medifly zu erfahren und ihre Fragen zu stellen.

Hierfür wurde die HafenCity Universität Hamburg, Department City Sciences* beauftragt, bei der Durchführung der Bürger*innenveranstaltung und -befragung zu unterstützen.

Termine finden Sie hier in Kürze!

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FAQ

Hier beantworten wir Ihnen weitere Fragen zu Medifly.

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Im Rahmen einer mindestens sechsmonatigen Testphase sollen zwischen mehreren Krankenhäusern und Laboren im Hamburger Stadtgebiet regelmäßig unbemannte Flüge stattfinden, bei denen medizinische Güter wie Medikamente, Labor- und Gewebeproben transportiert werden.

Medifly ist ein gemeinschaftliches Projekt der Behörde für Wirtschaft und Innovation, FlyNex, GLVI Gesellschaft für Luftverkehrsinformatik, Hamburg Aviation, Logistik-Initiative Hamburg, Lufthansa Technik und ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung.

Zu den assoziierten Partnern zählen die Asklepios Kliniken Hamburg, das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, die DFS Deutsche Flugsicherung, die ISG Intermed Service, die Schön Klinik Eilbek und das Universitätsklinikum-Eppendorf (UKE).

Die Asklepios Kliniken Hamburg, die Schön Klinik Eilbek, das Bundeswehrkrankenhaus und das UKE sind dabei.

Das Projekt Medifly wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit einem Anteil von 68% gefördert. Der Eigenanteil wird von den Konsortialpartnern getragen.

Der Rumpf ist 1,56 m lang, 1,15 m breit und  0,54 m hoch. Der Durchmesser des Rotors beträgt 2,62 m.

Die Drohne hat laut Herstellerangaben einen Schalldruckpegel von 56 dB, gemessen in 5 m Entfernung bei 2 m Flughöhe über Grund. Das entspricht in etwa Zimmerlautstärke. In ihrer geplanten Flughöhe ist die Drohne vom Boden aus praktisch nicht zu hören. Bei Start und Landung hat sie in etwa die Lautstärke eines Gartenmähroboters.

Die Drohne fliegt zwischen 100 m und 150 m hoch.

Die Reisefluggeschwindigkeit der Drohne beträgt 75 km/h. Bei Bedarf kann sie bis zu 150 km/h schnell fliegen. Mit Rückenwind fliegt sie schneller; bei Gegenwind langsamer.

Die Drohne hat ein Höchstabfluggewicht von 20 kg.

Das für das Projekt Medifly ausgewählte Fluggerät wurde nach Luftfahrtstandards entwickelt. Alle wichtigen Systeme sind mehrfach vorhanden. Darüber hinaus wird die Drohne für die gesamte Flugdauer von einer Fernpilot*in überwacht.

Die Flugrouten von Medifly erstrecken sich in der Nord-Süd-Ausrichtung von Langenhorn bis Harburg und in der West-Ost-Ausrichtung von Rissen bis Barmbek-Süd. 

Nicht „einfach so“. Bevor die Medifly-Drohne das erste Mal abheben kann, ist zunächst die Einholung einer Betriebsgenehmigung erforderlich. Dies ist mit einem umfangreichen Abstimmungsaufwand verbunden und an hohe Auflagen geknüpft. Hier arbeitet das Medifly-Team eng mit der Hamburger Landesluftfahrtbehörde und der DFS Deutsche Flugsicherung zusammen.

Die Medifly-Drohne bekommt vorab ihre Flugstrecke übermittelt und fliegt diese automatisiert ab. Der Flug wird dabei durchgehend von einer Fernpilot*in überwacht, die im Notfall in die Steuerung eingreifen kann.

Nein. Die Medifly-Drohne verfügt zwar über eine eingebaute Kamera. Die ist jedoch zur Sicherheit da, damit die Fernpilot*in im Luftraum vor der Drohne etwaige Hindernisse erkennen kann. Darüber hinaus dient die Kamera der Fernpilot*in dazu, bei der Landung rechtzeitig zu erkennen, ob sich Personen im Landebereich aufhalten.  

Da die Drohne elektrisch angetrieben wird, kann sie von einem umweltfreundlichen Energiemix profitieren. Aufgrund ihrer Bauform hat die Drohne eine sehr viel größere Reichweite als ein Multikopter mit vergleichbarer Frachtkapazität. Das heißt, dass sie mit einer Batterieladung länger und weiter fliegen kann. Die zur Herstellung der Drohne notwendige Energie dürfte in der Größenordnung eines Gartenmähroboters liegen. Die beteiligten Datenverarbeitungsanlagen haben den Energieverbrauch von handelsüblichen Laptops.

* Über das Digital City Science, HafenCity Universität Hamburg

Das Digital City Science verbindet urbane und technologische Systeme. Das Team der Hafencity Universität entwickelt wissenschaftliche, datenbasierte Methoden zur Analyse und integrative Planung von urbanen Systemen. Dabei hat das interdisziplinär ausgerichtete Team viel Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Architektur, Stadt- und Raumplanung, Sozialwissenschaften, Medientechnik, IT und Softwareentwicklung. In Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft entwickeln sie datenbasierte Werkzeuge und Methoden, die regional und international angewandt werden. Die interdisziplinären Aktivitäten der Digital City Science reichen von der Grundlagenforschung über angewandte Projekte bis hin zum Wissenstransfer in der akademischen Lehre und Ausbildung.